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Liebe Gemein­de­bür­ge­rin­nen und Gemeindebürger!

Das Pro­blem Ver­kehr muss end­lich in Angriff genom­men werden!
Vor der letz­ten Wahl gab es viele Ver­spre­chun­gen betref­fend des immer höher wer­den­den Ver­kehrs­auf­kom­mens und der damit ver­bun­de­nen Belas­tung vieler Bürger und Bür­ge­rin­nen in unse­rer Gemeinde. Leider hat die amtie­rende Gemein­de­füh­rung bis dato nichts erreicht.
Liest man die Zeilen des GfGR für Ver­kehr — 41 Jahre bei der Exe­ku­tive im Dienst — in der letz­ten Aus­gabe der ÖVP Aus­sendung „Unsere Gemeinde Wie­ner­wald“, weiß man auch warum.

„Die Leich­tig­keit, die Flüs­sig­keit und die Sicher­heit des Ver­kehrs muss Vor­rang gegen­über Ein­zel­in­ter­es­sen haben“
„Durch die Sen­si­bi­li­tät der Bürger wurde das sub­jek­tive Emp­fin­den von stö­ren­dem Ver­kehr und Lärm verstärkt.“
Ich weiß nicht, wie es ihnen mit sol­chen Aus­sa­gen unse­rer Gemein­de­po­li­ti­ker geht. Ich per­sön­lich kann nur sagen — NEIN DANKE!

Wir stre­ben in Zusam­men­ar­beit mit exter­nen Fach­leu­ten fol­gende Maß­nah­men an:

  • Fahr­bahn­tei­ler, Fuß­gän­ger­über­gänge und Geschwin­dig­keits­be­gren­zun­gen an neur­al­gi­schen Stel­len im Gemeindegebiet
  • Maß­nah­men zur Geschwin­dig­keits­re­duk­tion an Hot Spots
  • Ver­kehrs­be­ru­higte Zonen
  • Durch­ge­hende, ver­netzte und sichere Gehsteige
  • Kon­ti­nu­ier­li­che Sanie­rung der deso­la­ten Gemeindestraßen
  • Erschlie­ßung aller Katas­tral­ge­mein­den durch ein Radwegenetz
  • För­de­rung des öffent­li­chen Verkehrs
  • För­de­rung alter­na­ti­ver Mobi­li­täts­kon­zepte zur Reduk­tion des Indi­vi­du­al­ver­kehrs (Mit­fahr­ban­kerl, Car-Sharing, Ver­eins­lö­sun­gen wie z.B. in Eichgraben, …)

Am 8. 11. 2017 haben wir eine kos­ten­lose, vom Land NÖ ange­bo­tene Ver­kehrs­be­ra­tung initi­iert und orga­ni­siert. Außer einer kurzen Begrü­ßung unse­res Bür­ger­meis­ters fand es nie­mand der Ver­ant­wort­li­chen der Gemeinde wert, daran teil­zu­neh­men. Im Pro­to­koll waren durch­aus einige Lösungs­an­sätze mit über­schau­ba­ren Kosten für unsere Ver­kehrs­pro­bleme ent­hal­ten. Dieses Pro­to­koll ruht — trotz zwei­ma­li­ger Über­mitt­lung durch das Land — seit­her im Büro unse­res Bürgermeisters.

Sollte nach der Wahl am 26.01.2020 end­lich eine nach unse­ren Vor­stel­lun­gen moderne, trans­pa­rente, faire Gemein­de­po­li­tik gemein­sam mit ande­ren Frak­tio­nen mög­lich sein, möch­ten wir die oben genann­ten Maß­nah­men unter Ein­bin­dung der Bevöl­ke­rung Schritt für Schritt umset­zen. Wenn nicht können Sie, liebe Bür­ge­rin­nen und Bürger, mich gerne per­sön­lich daran erinnern!

Aus­sendung 58, Novem­ber 2019 von Heinz Wrba